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Sicherheit an Bord

Wir heißen Sie willkommen an Bord und hoffen, dass Sie eine angenehme Reise haben. Zu Ihrer eigenen Bequemlichkeit und Sicherheit möchten wir Sie mit dem Schiff vertraut machen und bitten Sie, diese Informationen zu Details über Sicherheit und Sicherheitssystemen an Bord zu lesen.

Vor der Abreise

Aus Sicherheitsgründen führen wir vor Abfahrt regelmäßige Kontrollen der Passagiere, Fahrzeuge und Gepäckstücke durch. Alle Gäste sind angehalten einen Identitätsnachweis mit sich zu führen (d.h. Personalausweise, Kinderausweise etc.). Eine Widersetzung dieser Richtlinien kann zum Ausschluss von der Reise ohne Kostenerstattung führen.

Die Hauptgasversorgung von Wohnwagen, Wohnmobilen und dergleichen muss vor dem Anbordfahren und während der Überfahrt unterbrochen bzw. geschlossen werden. Der Zugang zu Gasbehältern muss nach Möglichkeit unverschlossen sein, damit die Behälter im Brandfall entnommen werden können. Als Bestätigung dafür, dass die Gaszufuhr abgeklemmt/geschlossen wurde, wird das Fahrzeug vor dem Einsteigen mit einem Aufkleber in der Windschutzscheibe gekennzeichnet.

Der Transport von losen Benzinkanistern in Fahrzeugen ist nicht gestattet. Wenn diese Art von Fracht erforderlich ist, muss Color Line Cargo kontaktiert werden. Gasbetriebene Autos mit Flüssiggas, Wasserstoff oder Biogas können auf die gleiche Weise transportiert werden wie andere Fahrzeuge. Propan- und Butangas für den privaten Gebrauch (z. B. für Campingzwecke) können in Flaschen bis zu 2,5 kg enthalten sein. (ohne Gewicht der Gasbehälter). Für größere Mengen muss Color Line Cargo kontaktiert werden.

Druckluftflaschen mit Luft (21 % Sauerstoff) dürfen nur im Fahrzeug mitgeführt werden. Maximal 6 Stück à 15 Liter bei 232 bar oder 12 Liter bei 300 bar.
Die Flaschen müssen sicher transportiert und gegen Bewegung im Fahrzeug gesichert werden. Andere gefährliche Güter (gemäß IMDG-Code), wie brennbare Flüssigkeiten und Gase, dürfen nicht im selben Fahrzeug transportiert werden.

Kleine Elektrofahrzeuge mit Elektromotoren und wiederaufladbaren Batterien (z.B. E-Scooter) dürfen nur auf dem Autodeck transportiert werden. Das Aufladen solcher Fahrzeuge ist an Bord nicht gestattet. 

Beispiele für kleine elektrische Fahrzeuge:

  • Elektrische Tretroller (z. B. Ninebot)
  • Große Zweiräder (z. B. Segway)
  • Kleinere Einräder und Stehroller (z. B. Airwheel)
  • Elektrische Skateboards (z. B. Boosted)

Auch andere elektrische Fahrzeuge können unter diese Definition fallen.

Es ist nicht gestattet, in den Kabinen oder an anderen Orten an Bord elektrische Geräte zu benutzen, die nicht zur Standardausstattung der Kabinen gehören (z. B. Wärmequellen wie Wasserkocher, Bügeleisen, Flaschenwärmerusw.). Werden solche Geräte bei einer Inspektion entdeckt, werden sie beschlagnahmt (zur sicheren Verwahrung) und können bei der Rückkehr nach Hjortnes gegen Vorlage einer Quittung wieder abgeholt werden.

Hilfsmittel, auf die Passagiere während der Reise angewiesen sind – wie elektrische Rollstühle oder Sauerstoffgeräte – gelten nicht als Reisegepäck und dürfen in die Passagierbereiche mitgenommen werden.
Zulässige Lithiumbatterien im Gepäck
Color Line erlaubt jedem Passagier, folgende persönliche Lithiumbatterien mitzuführen:


Bis zu 100 Wh: Batterien für Mobiltelefone, Tablets, Laptops, MP3‑Player usw.


Lose Batterien (maximal insgesamt 1000 Wh pro Passagier):
Diese müssen gegen Kurzschluss geschützt werden, z. B. durch Transport in der Originalverpackung, das Abkleben der Kontaktpunkte mit nichtleitendem Klebeband oder das getrennte Verpacken in einzelnen Plastikbeuteln.“

Lithiumbatterien werden als Stromquelle in Unterhaltungselektronik wie Mobiltelefonen, Spielzeug, Tablets und medizinischen Geräten verwendet. Diese Batterien können bei Kurzschluss hohe Hitze erzeugen und bei Beschädigung Feuer fangen. Daher gelten Lithiumbatterien als Gefahrgut und können ein Sicherheitsrisiko darstellen. An Bord der Color Line-Schiffe müssen Besatzungsmitglieder unverzüglich informiert werden, wenn elektronische Geräte beschädigt werden, sich ungewöhnlich stark erhitzen oder Rauch austreten.

Kleine Elektrofahrzeuge mit Elektromotoren und wiederaufladbaren Batterien (z.B. E-Scooter) dürfen nur auf dem Autodeck transportiert werden. Das Aufladen solcher Fahrzeuge ist an Bord nicht gestattet. 

Kleine elektrische Fahrzeuge müssen auf dem Fahrzeugdeck aufbewahrt werden und dürfen an Bord nicht geladen werden.

Beispiele für kleine elektrische Fahrzeuge:

  • Elektrische Tretroller (z. B. Ninebot)
  • Große Zweiräder (z. B. Segway)
  • Kleinere Einräder und Stehroller (z. B. Airwheel)
  • Elektrische Skateboards (z. B. Boosted)

Auch andere elektrische Fahrzeuge können unter diese Definition fallen.

Hilfsgeräte für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder medizinische Geräte, auf die Passagiere während der Reise angewiesen sind, gelten nicht als Reisegepäck. Dies kann auch Elektrorollstühle oder Sauerstoffgeräte umfassen. Solche Hilfsmittel sind in den Passagierbereichen erlaubt.

Color Line akzeptiert die Mitnahme folgender persönlicher Lithiumbatterien pro Passagier im Handgepäck:

Max. 100 Wh: Mobiltelefone, MP3-Player, Tablets, Laptops usw.

Maximal unter 1000 Wh pro Akku/Powerbank pro Passagier (einzelne Akkus unter 100 Wh), vorausgesetzt, lose Akkus sind geschützt, um das Kurzschlussrisiko zu minimieren. Dies kann erreicht werden, indem sie in der Originalverpackung transportiert, die Akkupole mit nichtleitendem Klebeband isoliert oder jede Batterie in einem eigenen Plastikbeutel verpackt wird.

Beschädigte, defekte oder zurückgerufene Lithiumbatterien sowie zurückgerufene elektronische Geräte mit Lithiumbatterien sind an Bord nicht erlaubt.

Der Transport von Lithiumbatterien als Fracht unterliegt dem IMDG-Code. Bitte wenden Sie sich hierzu an Color Line Cargo.

Der Obersteuermann ist medizinisch verantwortlich auf allen Color Line-Schiffen.

Color Fantasy und Color Magic haben einen eigenen Sanitäter, der sich um akute Krankheitsfälle kümmert und den Obersteuermann vertritt. Auf den übrigen Schiffen werden akute Krankheitsfälle vom Obersteuermann behandelt.

Gäste, die krank oder verletzt an Bord kommen, sind für sich selbst verantwortlich und können keine Sonderbehandlung verlangen. (Sie werden jedoch selbstverständlich behandelt, wenn sie auf der Reise ernsthaft krank werden.)

Das Hospital/Krankenzimmer an Bord ist dafür eingerichtet, ernsthafte Verletzungen und Krankheitsfälle zu behandeln. (Es ist nicht möglich, das Hospital/Krankenzimmer für einen Krankentransport zu buchen.)

Ein Krankentransport muss mit eigenen Hilfsmitteln/mit eigenem Arzt erfolgen. Die medizinische Ausrüstung muss der Patient selbst mitbringen. Es ist nicht möglich, sich Sauerstoffflaschen oder andere medizinische Ausrüstung an Bord auszuleihen. Die Handicap-Kabinen sind für den Krankentransport am besten geeignet.

Bei Fragen zum Krankentransport steht der Obersteuermann oder der Sanitäter auf dem jeweiligen Schiff zur Verfügung

Für den privaten medizinischen Gebrauch ist das Mitbringen von Sauerstoffflaschen bis max. 200 bar erlaubt. Die Ventile müssen geschlossen sein, wenn die Flasche nicht benutzt wird. Die Flasche muss gesichert sein, damit sie nicht umkippen kann. Die Anzahl der Flaschen sollte auf ein Minimum beschränkt werden. Flaschen, die nicht in Gebrauch sind, müssen eine Schutzkappe über den Ventilen haben. Rauchen und offenes Feuer in der Nähe der Flaschen ist verboten. Gäste, die Sauerstoff benötigen, müssen ihre eigene Ausrüstung mitbringen, da an Bord nur begrenzte Versorgung  möglich ist. Bitte kontaktieren Sie unser Service Center für nähere Informationen.

Gästen, die aus gesundheitlichen Gründen (Insulin etc.) Injektionsspritzen benötigen, stellen wir gern geeignete Behälter zur Entsorgung zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Rezeption an Bord. Herzlichen Dank für Ihre Rücksichtnahme.

Bei der Mitnahme von Waffen ist das Servicecenter zu kontaktieren, um weitere Anweisungen zu erhalten. Messer und andere gefährliche Gegenstände sind in den Passagierbereichen nicht erlaubt, und die Verwendung von Messern zur Zubereitung eigener Speisen an Bord ist verboten. Gefährliche Gegenstände werden konfisziert. Es wird zudem auf die Verordnung Nr. 538 vom 29. Mai 2013 über die Sicherheit von Hafenanlagen sowie auf die Richtlinien der norwegischen Küstenverwaltung zur Hafensicherheit verwiesen 

Dürfen nicht auf den Fluren abgestellt werden, weil die Fluchtwege unbedingt frei bleiben müssen.

Offenes Feuer oder offene Flamme sind an Bord nicht erlaubt, dazu gehören z.B. Teelichter, Kerzen, etc.

Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen ist der Einsatz von Drohnen auf den Schiffen von Color Line nicht gestattet. Dies gilt auch für Drohnen, die als Spielzeug gelten. Bitte beachten Sie, dass auch für Drohnenflüge in Norwegen strenge Einschränkungen gelten. Mehr dazu hier.

Vorbereitung für Notfallsituationen

Wenn eine Notsituation eintritt, warnen Alarmsignale, die auf dem gesamten Schiff zu hören sind:

Alarmsignal *******________ 7 kurze und 1 langer Ton bedeuten: Begeben Sie sich sofort zu den Sammelpunkten. Hören Sie auf die Informationen, die über die Lautsprecher durchgegeben werden. Folgen Sie den Anweisungen der Mannschaft!

Ein Plan dazu befindet sich in jeder Kabine. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, dass Sie sich so bald wie möglich mit dem Inhalt vertraut machen. Er erklärt, wie Sie sich in einer Notfallsituation verhalten müssen und zeigt die Fluchtroute von Ihrer Kabine zu den Sammelpunkten/Rettungsstationen.

Es ist verboten, sich während der Überfahrt auf dem Autodeck aufzuhalten. Alle Türen werden verschlossen. Das Autodeck befindet sich von der Brücke und vom Kontrollraum aus unter ständiger Kamerabeobachtung.

Das Schiff ist in Brandzonen unterteilt, um ein eventuelles Feuer möglichst auf ein begrenztes Gebiet zu beschränken. Öffnungen in den Schotten zwischen den einzelnen Brandzonen sind mit Brandschutztüren abgedichtet. Aufgrund praktischer Aspekte sind die Türen normalerweise geöffnet. Diese Türen können entweder ferngesteuert von der Brücke aus geschlossen werden, oder per Hand, durch Betätigen eines Knopfes neben der Tür, der mit dem Hinweis „Fire door release“ gekennzeichnet ist. Die Mannschaft schließt diese Türen im Notfall. Einige Türen sind normale Klapptüren, andere sind Gleittüren. Alle Brandschutztüren können manuell geöffnet werden, um hindurchgehen zu können. Danach schließen sie sich automatisch wieder. Wie die Türen geöffnet werden, ist durch Hinweise auf oder neben der Tür angezeigt. Das Autodeck ist vom Rest des Schiffes als separate Brandschutzzone getrennt.

Unterhalb des Hauptautodecks ist das Schiff in viele wasserdichte Abteile aufgeteilt, um das Schiff bei Beschädigung durch Kollision oder Grundberührung daran zu hindern, schwere Schlagseite zu bekommen, oder gar zu sinken. Diese wasserdichten Abteile sind gleichzeitig Brandschutzzonen. Die Verbindung zwischen den Abteilen wird durch wasserdichte Türen in den Schotten hergestellt. Die meisten dieser Türen befinden sich in Bereichen, die nur der Besatzung zugänglich sind. Die Türen können von verschiedenen Stellen an Bord bedient werden, aber auch direkt an den einzelnen Türen. Wenn die Türen bedient (geöffnet/geschlossen) werden, wird eine laute Glocke hörbar, um jeden davor zu warnen, sich in der Nähe der Türen aufzuhalten, wenn diese in Bewegung sind.

Das Autodeck ist in verschiedene wasserdichte Abteile eingeteilt, um das Schiff im Falle einer größeren Beschädigung und bei Wassereinbruch vor dem Kentern oder einer Schlagseite zu bewahren. Die Schiffe haben entweder mobile Wände, die das Autodeck unterteilen und während der Fahrt geschlossen sind, oder Wasserdichte Abteile auf beiden Seiten des Autodecks. Manche unserer Schiffe haben beides.

Alle festen Ausstattungen (Wandverkleidung, Deckenverkleidung, Türen, Treppen etc.) sind nicht entflammbar. Alle weichen Einrichtungsgegenstände (Teppiche, Vorhänge, Polster, Matratzen etc.) sind aus feuerresistenten Materialien.

Manuelle Feueralarmschalter sind an strategischen Stellen in allen Teilen des Schiffes angebracht. Wenn Sie Rauch sehen, von dem Sie vermuten, dass es ein Feuer ist, betätigen Sie den nächsten Feueralarmschalter oder warnen Sie die Besatzung. Die Feueralarmschalter befinden sich in kleinen roten Kästen mit der Aufschrift BRANN/FIRE.

Das Schiff ist mit einem fortschrittlichen automatischen Feuermeldesystem ausgestattet. Automatische Rauchmelder befinden sich in allen Räumen auf dem gesamten Schiff inklusive der Kabinen, der Flure, der öffentlichen Räume, der Lagerräume, des Wäschelagers, des Autodecks und des Maschinenraums. Sie werden von der Brücke und dem Maschinenkontrollraum beaufsichtigt. Die Rauchmelder werden schon durch sehr geringe Rauchmengen ausgelöst, und die exakte Position des auftretenden Rauches wird auf dem Alarmpaneel angezeigt.

Unter der Besatzung befinden sich auch Brandbekämpfungseinheiten, die spezielle Aufgaben und Pflichten wahrnehmen, wenn ein Feueralarm auftritt. Jedes Mitglied dieses Teams ist speziell für die Benutzung von Atemschutzgeräten (Rauchtauchern) ausgebildet worden, so dass sie auch bei dichtem Rauch arbeiten können.

Auf allen Autodecks ist ein Sprinklersystem installiert, das mit einer separaten Feuerpumpe verbunden ist. Der Maschinenraum und der Kombüsenbereich sind mit Kohlendioxid- oder Halonausstoßsystemen verbunden.

Auf allen Autodecks ist ein Sprinklersystem installiert, das mit einer separaten Feuerpumpe verbunden ist. Der Maschinenraum und der Kombüsenbereich sind mit Kohlendioxid- oder Halonausstoßsystemen verbunden.

Eine kontinuierliche Patrouille durch eine Feuer-/Sicherheitswache wird auf dem gesamten Schiff durchgeführt. Sie steht in ständiger Funkverbindung mit der Brücke. Die Kontrollgänge dieser Wache werden von einem Computer registriert und überwacht.

Das Autodeck, der Maschinenraum und andere technische Räume sowie die wasserdichten Türen (im Bug) werden durch Kameras überwacht.

Die Offiziere und die Mannschaft werden für die Bekämpfung der unterschiedlichen Feuer an Bord trainiert. Die regelmäßig stattfindenden Notfallübungen beinhalten das Training im Umgang mit Gästen im Falle einer Evakuierung und das Führen zu den einzelnen Sammelpunkten.

Es gibt mindestens fünf voll ausgerüstete Brandstationen an Bord, die über die notwendigen Geräte für eine Feuerbekämpfung, wie u. a. Atemschutzgeräte und Kommunikationsmittel verfügen.

In einer Notfallsituation durchsuchen bestimmte Besatzungsmitglieder das gesamte Schiff, um sicherzugehen, dass jeder in der Gefahrenzone, wie aus den Kabinen, Shops, öffentlichen Räumen etc. evakuiert wurde.

Wenn dichter Rauch durch ein Feuer verursacht wird, halten Sie ein nasses Handtuch/Tuch über Mund und Nase. Kriechen Sie über den Flur, da der Rauch in Bodennähe weniger dicht ist.

Sammelpunkte sind die Stellen, an denen sich die Gäste in einem Notfall versammeln müssen, wenn die Anweisung zum Versammeln gegeben wurde. Diese Punkte befinden sich auf den oberen Decks in der Nähe der Rettungsstationen. Wenn das Alarmsignal zu hören ist (7 kurze und ein langer Ton) oder die Crew hierfür eine Anweisung gibt, müssen Sie sich sofort zum nächsten Sammelpunkt begeben. Die Besatzung wird Sie dann über die Situation informieren und Ihnen sagen, was zu tun ist.

Die Notausgänge sind mit der Aufschrift „EMERGENCY EXIT“ versehen und führen zu den Rettungsstationen. Beachten Sie die Position der Notausgangsschilder, wo immer Sie sich an Bord aufhalten.

Die Rettungswesten befinden sich in Kästen und Schränken mit der Aufschrift „LIFEJACKETS“ direkt an oder in der Nähe der Rettungsstationen. Die Rettungswesten müssen angelegt werden, wenn Sie die Anweisung dazu erhalten. Die Besatzung wird Ihnen beim Anlegen der Westen helfen. Rettungswesten für Kinder sind auch bei den Rettungsstationen verfügbar und werden von der Besatzung ausgegeben.

In einer Notfallsituation wird die Besatzung die Gäste zu den Rettungsstationen führen, wo Rettungsboote, Rettungsflöße etc. vorhanden sind. Der verantwortliche Offizier wird die Aktionen an den Rettungsstationen leiten. Niemand darf die Rettungsboote, -flöße oder andere Rettungsausrüstungen betreten/benutzen, bis die ausdrückliche Anweisung zum Abseilen der Rettungseinheiten/Verlassen des Schiffes gegeben wurde.

Rettungsboote und -flöße befinden sich auf dem „Bootsdeck“ (Evakuierungsdeck). Die Kapazität dieser Rettungsgeräte ist 25 % größer, als die Gesamtzahl der an Bord zulässigen Gäste.

Alle Offiziere und die Besatzung müssen an wöchentlichen Rettungsübungen teilnehmen. Sie werden in allen Punkten der Brandbekämpfung, Schadenskontrolle, Passagierevakuierung, Kommunikation, Lebensrettung und dem Gebrauch der Sicherheitsausrüstung trainiert und ausgebildet. Einmal im Monat wird eine Hauptrettungsübung abgehalten, bei der die Sicherheitsausrüstung getestet wird und alle Rettungsboote und -flöße bemannt und zu Wasser gelassen werden. Das Brandbekämpfungsteam und die Rauchtaucher werden unter Realisationtischen Bedingungen auf dem Trainingsgelände der Feuerwehr an Land trainiert. Zusätzlich werden die Offiziere und die meisten Besatzungsmitglieder in Erster Hilfe ausgebildet.

Color Line ist der eigenen Umweltpolitik verpflichtet, die verlangt, dass die Firma nach Mitteln und Wegen sucht, die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Wir benutzen Dieselöl mit einem geringen Schwefelanteil. Müll wird von uns sortiert und an Land zum Recycling gegeben. Wir bitten alle Gäste, keinen Müll über Bord zu werfen, sondern in einen Abfallbehälter zu geben, so dass wir ihn an Land entsorgen können.

Streng verboten ist das Rauchen in den Kabinen und den Restaurants. Dies gilt auch für E-Zigaretten und Vapes. Benutzen Sie immer einen Aschenbecher.

Es ist erlaubt an speziell ausgewiesenen Orten zu rauchen. Bitte informieren Sie sich an der Rezeption der Schiffe.

In einer Notfallsituation werden alle Fahrstühle angehalten und können nicht mehr benutzt werden. Stattdessen müssen die Treppen benutzt werden. Gäste mit Rollstuhl oder einer Behinderung erhalten spezielle Hilfe durch die Besatzung.

Jede böswillige Verursachung von Schäden an der Sicherheitsausrüstung verstößt gegen das Gesetz. Beschädigte Ausrüstung wird eine Schadensersatzforderung und eine Anzeige bei der Polizei nach sich ziehen.

Alle Offiziere auf den Schiffen der Color Line sind Norweger. Die übrige Besatzung ist überwiegend norwegisch. Alle sprechen fließend Norwegisch und Englisch.

Das Benutzen von Starthilfespray oder Booster zum Starten von Autos an Bord ist verboten.

Verhalten an Bord

Vertrautmachen mit den Notfallinformationen

1. Lesen Sie sorgfältig den ALARM INSTRUCTION/ESCAPE PLAN, der in der Kabine aushängt.

2. Machen Sie sich mit den Schildern auf den Fluren und Treppenaufgängen für einen eventuellen Notfall und die vorgesehenen Sammelpunkte vertraut.

3. Beachten Sie die MAIN ESCAPE ROUTES und die ALTERNATIVE ESCAPE ROUTES, und probieren Sie diese Fluchtrouten aus.

4. Achten Sie bitte auf Sicherheitsschilder/-hinweise die Sie überall an Bord finden und lesen Sie diese.